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17.11.16

Training von Pferd und Reiter - Teil 7

Konzentration und Erholung

Dieses Mal geht es um die Konzentration, denn nicht nur der Reiter muss bei der Sache sein, sondern auch das Pferd. Und es geht um die Erholung, denn die ist mindestens so wichtig wie das gesamte Training. Jetzt wünsche ich Euch wieder viel Spass beim Lesen.

Konzentration

Ein Pferd das geritten wird, muss sich vor allem auf das Gehen konzentrieren, damit es bei Unebenheiten nicht stolpert oder stürzt. Dies kann am Besten trainiert werden, wenn das Pferd viele verschiedene Untergründe in seinem Alltag hat (denkt auch an den letzten Beitrag Propriozeption) - ob alleine (Weide, Auslauf oder Paddock) oder unter dem Reiter (Halle, Sandplatz, Wiese, Ausritt…).

Auch muss sich das Pferd  auf Aufgaben die es alleine, auf Anleitung oder mit Hilfe ausführen soll konzentrieren. Dies kann trainiert werden durch Abwechslung der Aufgaben und der Aufgabenart. Dies können Dressurlektionen oder Sprünge sein oder wie auf den Bildern ersichtlich, diverses anderes- lasst eurer Fantasie freien Lauf!

Konzentration wünschen wir uns auch auf einem Turnier vom Pferd. Es soll sich nicht vom Geschehen ringsrum ablenken lassen, sondern voll und ganz beim Reiter und der Aufgabe sein.

Dies wird am besten geübt, indem immer wieder viel ums Pferd herum läuft beim Training und der „Ernstfall“ auch zwischendurch als Training angeschaut wird. Hier darf auch nicht vergessen werden, dass das Pferd ein Fluchttier ist und es eventuell auch Angst bekommt vor dem Lärm oder der Bauten auf einem Turnier.

Auch die Routine (=Training) der Gegebenheit und das Vertrauen zum Reiter spielt eine Rolle. Was nicht vergessen werden darf: das Pferd merkt auch ob der Reiter konzentriert ist. Ein konzentrierter Reiter hat meistens auch ein konzentrierteres Pferd. Häufig sieht man Reiter die mit ihren Gedanken wo anders sind und sich dann wundern, warum die Dressurlektionen nicht klappen wollen. Jeder hat mal einen blöden Tag, aber wenn ich irgendwie kann, sollte ich an solchen Tagen (vor allem wenn ich nicht abschalten kann) nicht trainineren, da es meist nicht positiv herauskommt, sondern in Ärger übers Pferd endet.

Erholung/ Pause

Wie bei uns Menschen ist die Pause oder die Erholung ebenso wichtig wie das Training! Werden keine Pausen eingeplant, kann es zu einem Übertraining kommen.

Ermüdung ist physiologisch und/ oder psychisch bedingtes Nachlassen der Leistungsfähigkeit und / oder der Leistungsbereitschaft in Folge von Belastung. Wird nicht erkannt, dass eine Ermüdung da ist, kann es zu Unfällen und/ oder Schäden kommen. Zurückzuführen ist die körperliche Ermüdung auf einen niedrigeren Blutzuckerspiegel, Erschöpfung der Energiereserven im Muskel generell, Stoffwechselproduktansammlung (Laktat, Übersäuerung), Überhitzung oder hoher Flüssigkeitsverlust. Bei der psychischen Ermüdung kann nur noch sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Erholung bedeutet Rückkehr zum Ruhezustand. Das wiederaufladen von Reserven (insbesondere der Glykogenspeicher- deshalb ist es nicht sinnvoll hochintensive Trainings häufig nacheinander zu absolvieren)- gefördert durch freies Bewegen. 

Dies bedeutet konkret, dass nicht jeden Tag trainiert werden soll. Oft sieht man Reiter die fast jeden Tag in der Halle oder auf dem Platz reiten- geht zwischendurch mal ausreiten, longiert euer Pferd, lasst es sich frei bewegen oder „spielt“ mit euren Pferden.

Natürlich ist es auch möglich zwischendurch mal ein „Trainingsweekend“ zu machen, wo 2-3 Tage jeden Tag voll trainiert wird. Danach aber unbedingt eine Pause einplanen! Auch können ein paar Tage hinter einander auf dem Platz bzw. in der Halle geritten werden, aber macht dann verschiedene Dinge (z.B. einmal Dressur, einmal Ausdauer, einmal Gymnastik, etc…).

Viel Spass beim Ausprobieren und bei Fragen- einfach melden!

Eure Anne- Louise

www.equusenerges-pferdeosteotherapie.ch

Anne-Louise Haas ist Dipl. Pferdeostheopathin DIPO und Pferdephysiotherapeutin. Weiterhin ist sie eidg. dipl. Physiotherapeutin (FH) und hat einen Master in Sports Physiotherapy für Human-Physiotherapie. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. 

 

 




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